29. Oktober 2026
SPF, DKIM und DMARC einfach erklärt
Warum E-Mails im Spam landen – und welche drei Einträge dafür sorgen, dass Ihre Nachrichten wirklich ankommen.

Wir schreiben E-Mails, um Menschen zu erreichen. Das klappt aber nur, wenn die E-Mails auch ankommen. Viele Unternehmen merken erst spät, dass Angebote, Rechnungen oder Newsletter im Spam-Ordner landen. Oft liegt das nicht am Inhalt, sondern an drei technischen Einträgen in den Einstellungen Ihrer Domain: SPF, DKIM und DMARC.
SPF: Wer darf in Ihrem Namen senden?
SPF ist eine Liste der Server, die E-Mails mit Ihrer Absender-Domain verschicken dürfen – zum Beispiel Ihr Mail-Anbieter, Ihr Newsletter-Dienst oder Ihre Buchhaltungssoftware. Kommt eine E-Mail von einem Server, der nicht auf der Liste steht, wird sie misstrauisch behandelt.
Worauf Sie achten sollten:
- Es darf nur einen SPF-Eintrag pro Domain geben.
- Alle Dienste, die in Ihrem Namen senden, müssen enthalten sein.
- Der Eintrag sollte mit
-alloder~allenden, nicht mit+all.
DKIM: Die digitale Unterschrift
Mit DKIM wird jede E-Mail beim Versand digital unterschrieben. Der empfangende Server prüft die Unterschrift mit einem öffentlichen Schlüssel, der in Ihrer Domain hinterlegt ist. So lässt sich erkennen, ob die Nachricht unterwegs verändert wurde. Achten Sie auf einen ausreichend langen Schlüssel – heute sind 2048 Bit üblich.
DMARC: Die Spielregeln
DMARC legt fest, was mit E-Mails passieren soll, die SPF oder DKIM nicht bestehen: zustellen, in den Spam verschieben oder ablehnen. Zusätzlich können Sie sich Berichte schicken lassen, wer in Ihrem Namen E-Mails verschickt. Ein guter Start ist eine beobachtende Einstellung (p=none) mit Berichtsadresse; danach wird Schritt für Schritt verschärft.
So prüfen Sie Ihre Domain
Mit unserem kostenlosen KI-E-Mail-Check sehen Sie in wenigen Sekunden, ob SPF, DKIM und DMARC bei Ihrer Domain richtig eingerichtet sind – mit verständlichen Hinweisen, was zu tun ist.
Sie möchten das lieber gleich erledigt haben? Im Rahmen unseres E-Mail-Managements kümmern wir uns um die Einrichtung und behalten die Zustellbarkeit im Blick.