29. Oktober 2026
Die 3-2-1-Backup-Regel: So schützen Sie Ihre Daten vor Ransomware
Drei Kopien, zwei Speichermedien, eine Kopie außer Haus – warum diese einfache Regel die beste Absicherung für Ihr Unternehmen ist.

Ein Server fällt aus, ein Laptop wird gestohlen, ein Erpressungstrojaner verschlüsselt alle Dateien: Für viele Unternehmen ist der Verlust der eigenen Daten das größte IT-Risiko. Ein durchdachtes Backup ist die beste Absicherung – vor allem gegen Ransomware-Angriffe.
Die Regel in einem Satz
3 Kopien Ihrer Daten, auf 2 verschiedenen Speichermedien, 1 davon außer Haus.
3 Kopien
Neben den Originaldaten gibt es mindestens zwei Sicherungen. Fällt eine Sicherung aus oder ist sie beschädigt, bleibt immer noch eine weitere.
2 verschiedene Speichermedien
Die Sicherungen liegen nicht alle auf demselben Gerät oder derselben Art von Speicher – zum Beispiel ein NAS im Büro und zusätzlich ein Cloud-Speicher oder Bänder. Ein Fehler, der ein Medium betrifft, trifft so nicht alle Kopien gleichzeitig.
1 Kopie außer Haus
Mindestens eine Kopie wird an einem anderen Ort aufbewahrt. Brand, Wasserschaden oder Einbruch im Büro betreffen dann nicht alle Sicherungen.
Was die Regel gegen Ransomware stark macht
Erpressungstrojaner versuchen gezielt, auch erreichbare Sicherungen zu verschlüsseln. Wichtig ist deshalb mindestens eine Kopie, die vom Netzwerk getrennt oder unveränderbar gespeichert ist. Genauso wichtig: Sicherungen regelmäßig testen. Ein Backup ist erst dann etwas wert, wenn sich die Daten im Ernstfall auch wiederherstellen lassen.
Wie gut ist Ihr Backup heute?
Mit unserem kostenlosen KI-Backup-Check beschreiben Sie in eigenen Worten, wie Sie heute sichern, und erhalten eine persönliche Checkliste nach der 3-2-1-Strategie.
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir auch maßgeschneiderte Backup-Lösungen – mit automatischen Sicherungen, regelmäßigen Wiederherstellungstests und klaren Abläufen für den Notfall.